Alexander Malter
geboren 1946 in Moskau als Sohn des aus Österreich stammenden und in Wien studierten Komponisten und Musikwissenschaftlers Leo Malter, machte früh auf sein Talent aufmerksam. Schon während seiner Studienzeit bei Tatjana Nikolajewa und Oksana Yablonskaya am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium zeigte sich „seine auf einer großen Musikalität beruhenden Klangschönheit und die ihm ganz eigene Wärme des Tons und Durchgeistigung des Klavierspiels“, wie es später einmal der Komponist Arvo Pärt ausdrückte, mit dem ihn seit Mitte der 90er Jahre eine enge Zusammenarbeit verbindet. Nach hervorragendem Studienabschluss 1969 begann Alexander Malter, der bald zu den führenden Pianisten der Sowjetunion gehörte, eine intensive Konzerttätigkeit als Klaviersolist, Liedbegleiter und im kammermusikalischen Bereich. Ab Mitte der 80er Jahre konnte er seine erfolgreiche Konzerttätigkeit auch auf Westeuropa und Übersee erweitern. 1991 verlegte Alexander Malter seinen Wohnsitz nach Deutschland, wo er bald ein fester Bestandteil des Musiklebens wurde. Er ist einer der bekanntesten Interpreten der russischen Romantik. Neben seiner Vorliebe für Tschaikowsky, Skrjabin und Rachmaninow hat er sich aber auch als Interpret von Bach, Haydn, Schubert, Mendelssohn, Chopin und Liszt einen Namen gemacht. Neben der solistischen Tätigkeit widmet sich Alexander Malter in den letzten Jahren verstärkt der Kammermusik. Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet ihn dabei mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker. Mit den bei verschiedenen Labels erschienenen CD’s gelang es ihm, unterschiedliche Komponisten, wie z.B. Tschaikowsky, Mussorgsky, Schubert, Brahms und Mendelssohn auf seine ganz eigene Art zu interpretieren.

Christian Stadelmann
1959 in Berlin geboren,erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Prof.Charlotte Hampe und studierte nach dem Abitur an der Hochschule der Künste bei Thomas Brandis.Er war langjähriges Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und gehörte zu den Begründern der Deutschen Kammerphilharmonie. 1985 trat er in das Berliner Philharmonische Orchester ein,wo er sich 1987 - noch unter Herbert von Karajan- zum Stimmführer der zweiten Violinen qualifizieren konnte. Er ist darüberhinaus der zweite Geiger des „Philharmonia-Quartetts Berlin“,mit dem er seit 1986 in allen großen Musikzentren der Welt gastiert.Von den zahlreichen Platteneinspielungen des Ensembles wurde bereits die erste Veröffentlichung - Max Regers selten gespieltes d-moll Quartett op.74 - mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 1998 gründeten der russische Pianist Alexander Malter,Christian Stadelmann und Dietmar Schwalke gemeinsam das Vincent-Trio.Zu den sich rasch ausweitenden Aktivitäten des Ensembles gehören neben zahlreichen Konzerten auf den verschiedensten Podien auch Rundfunk- und Plattenaufnahmen. Als Debut-CD des Vincent-Trios wurde 1999 bei Ahl Classics das Trio élégiaque d-moll op.9 von Sergej Rachmaninow eingespielt.
